Sydney Unterkunft
„Hotel Mama“ war gestern!
Die ersten drei Tage waren geschafft, sprich der Jetlag auskuriert bzw. ausgeschlafen. Mit dem deutschen Luxus oder auch „Hotel Mama“ im Rücken sind wir nun endlich nach zwei Übernachtungen in das gegenüberliegende Hostel gewechselt. Verwöhnt von der heimischen Heizung bzw. Klimaanlage haben wir unseren Dickkopf durchsetzten können ein Zimmer mit 1a Heizung zu besetzten.
Daher gaben wir unserem Zimmer in den folgenden Tagen den passenden Namen „Brutkasten“, weitere Erklärungen sind hierfür hoffentlich nicht mehr nötig. Hier in Australien herrschte ein anderer Standart, dass merkten auch wir schnell, so zum Beispiel an den Waschmaschinen. Nicht nur, dass diese in Australien kalt waschen, auch die Tatsache dass ein Waschgang nur 28 min beträgt ist ein wenig verkehrt herum.
Mit keiner großen Verwunderung stellten wir daher fest, dass die weiße Wäsche nicht mehr lange weiß bleiben sollte und auch die Flecken aus der Buntwäsche blieben. Zu allem Übel lag der Preis für einen Waschgang mit anschließendem Trockner auch noch bei schlappen 8 $. Das Beste an der Sache war jedoch, dass für ein Hostel mit ca. 250 Leuten ungefähr 5 Waschmaschinen zur Verfügung standen.
Wäsche waschen nach dem Motto: „Wer zuerst kommt, wäscht zuerst“ und „wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss am Ende sehen was übrig bleibt“. Denn wenn man die Wäsche nachdem das Zeichen „in use“ verschwand, nicht schnell genug entfernt hatte, tat dies jemand anderes für einen.
Soll heißen: Pro Waschgang ist mindestens ein Teil spurlos verschwunden. Anfangs haben wir uns noch über diese „Kleinigkeiten“ aufgeregt, doch nach einiger Zeit haben wir die Sache mit Humor aufgenommen, unter dem Spruch: „Was soll der ganze Geiz, andere Backpacker brauchen ja schließlich auch etwas zum Anziehen“.

New South Wales
Outback
