Sydney Sehenswürdigkeiten
Neuer Tag, neues Glück?
Wir haben die erste Nacht im Horror- Hostel überstanden und uns für diesen Tag vorgenommen die Stadt zu erkunden. Nachdem ich das Frühstück ausgelassen habe, aufgrund von Morgenübelkeit die höchstwahrscheinlich Folge meines Jetlags war, zogen wir los. Bewaffnet mit einem Fotoapparat und dem MP3- Player, der das Lied „Land Down Under“ von Men at work spielte, liefen wir freudestrahlend durch die Metropole Sydney. Entdeckungshungrig liefen wir die Pitt Street entlang. Völlig orientierungslos und ein wenig überfordert mit den ganzen Eindrücken die uns überschütteten, steuerten wir den nächsten Passanten an, der uns sagen sollte wo genau das Opera House und die Harbour Bridge stehen sollten.
Dies waren unter anderem die Hauptwahrzeichen Sydneys und somit wichtige touristische Ort, die viel besucht wurden. Die Harbour Bridge beispielsweise ist das Verbindungsstück zwischen der Nord- und der Südküste. Sie befindet sich am Fuße der Pitt Street und ist somit direkt am Hafen, dem Port Jackson, gelegen.
Geschmückt ist die Brücke mit der australischen Flagge die gleich in zweifacher Ausgabe am Gipfel der Brücke flattert. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass man die Brücke mit einer professionell geleiteten Tour besteigen darf. Die Rede ist von dem „Bridge Climb“, der für einen Erwachsenen im Durchschnitt 190$ kostet. Dieses riesige Bauwerk erstreckt sich über eine Breite von 500 m und ist definitiv eine Besichtigung wert.
Da sie ebenfalls in der direkten Nähe vom Opera House liegt, bietet es sich an ein wenig Zeit mitzubringen und den Hafen mit all seinen Vorzügen zu genießen. Denn das Opera House ist das Gebäude, welches sofort mit Australien- Sydney verbunden wird. Es handelt sich um ein berühmtes Wahrzeichen aus dem 20. Jahrhundert und bleibt besonders durch die Form des Daches in jedermanns Gedächtnis. Die Oper enthält fünf Theater, ein Kino, Restaurants und zahlreiche Bars. Ein dänischer Architekt entwarf das Gebäude und daraus entstanden ist ein fast zwei Hektar großes Gebäude, welches so berühmt ist, dass es sogar 2007 eine Ehrung bekam und zum Welterbe ernannt wurde.
Trotz des hohen Bekanntheitsgrades mussten Frauke und ich uns als Grünschnäbel in Sydney erst mal auf den Weg machen diese imposanten Gebilde zu finden.
Frei nach dem Motto: „Wichtige Entscheidungen fällt man mit „schnick, schnack, schnuck“ stotterte ich als Verlierer, mit einer definitiv vorhandenen Sprachbarriere, los.
Glücklicherweise befanden wir uns bereits auf einer der zwei Hauptstraßen Sydneys und somit blieb ein langes Gesuche aus. Diese beiden Straßen führen einen quasi überall hin und sind zu den Hauptverkehrszeiten fast nicht mehr befahrbar, es sei denn man hat Lust mit stundenlangen Staus seine Zeit zu verplempern. Es handelt sich herbei übriges um die Pitt Street und die George Street.
Unser weiterer Weg führte uns geradewegs vorbei an riesigen Wolkenkratzern, die so hoch reichten, dass selbst wenn die Sonne geschienen hätte uns die Strahlen nicht erreichen könnten.
Eines von diesen Gebäuden ist der Sydney Tower, der als APM Tower bekannt ist. Es ist der zweithöchste Fernsehturm auf der Südhalbkugel. Die Aussichtsplattform bietet in rund 250 m Höhe einen Ausblick auf die Sehenswürdigkeiten Sydneys, dieser Genuss hat jedoch seinen Preis: 25 $. Ebenfalls lohnenswert ist ein Essen in luftigen Höhen, denn der Tower enthält zwei Levels mit Restaurants. Auffindbar ist der Fernsehturm an der Ecke der Pitt und Market Street.
Total begeistert von der Innenstadt und den ausschließlich englisch sprechenden Menschenmassen, liefen wir ca. 30 Minuten geradeaus bis wir endlich am Ende der Straße erste Teile der Harbour Bridge erkennen konnten.
Dass was wir bisher nur aus Filmen oder Schulbüchern kannten sahen wir nun ganz real vor uns und unsere Erwartungen haben uns nicht enttäuscht. Geradezu gigantisch kam uns ebenfalls der Hafen vor, doch auch die Tatsache dass überall in der Stadt Palmen standen faszinierte uns. All dies musste auf Bildern festgehalten werden und so beschlossen wir kurzerhand ein Mini- Fotoshooting zu vollziehen.

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