Sydney Botanic Gardens
Das Paradies neben der Großstadt
Nachdem wir die Stadt unsicher gemacht haben wollten wir neben den zwei wohl bekanntesten Wahrzeichen Sydneys, dem Opera House und der Harbour Bridge, den Botanic Garden besichtigen. Währenddessen Frauke leicht kränkelte, welches unter anderem auf den Temperaturunterschied zwischen unserem Brutkasten und der Außentemperatur von 12 Grad zurückzuführen war, machte ich mich mit Isabelle, Jan und dem Panda auf den Weg (zur Erklärung: Der Mann, den wir Panda nannten, weil er nämlich wie einer aussah, ist in Wirklichkeit ein kleiner etwas korpulenter Chinese namens KP, welches allerdings auch nur ein Kosename war).
Auf dem Weg zum Botanic Garden erzählte uns der Panda, der mir in diesem Moment wie ein weiser alter Mann vorkam, welche Faszination der Botanische Garten für die Anwohner Sydneys darstellen würde.
Der Royal Bonatic Garden ist der perfekte Kontrast zum nie stoppenden Business-Leben in der Metropole Sydney. Der Garten erstreckt sich über mehrere Hektar und bietet somit viel Platz für exotische Pflanzen, vom aussterben bedrohte Gewächse bis hin zu exotischen Tieren.
Der übermäßig große Park ist in viele verschiedene Bereiche eingeteilt, u. a. in Kräutergärten, Bereiche in denen es nur gefährdete Pflanzenarten gibt, Kakteenviertel, Tropenhäuser und Regenwaldabschnitte. Vom Botanischen Garten aus hat man ebenfalls die beste Aussicht auf die Brücke, die Oper und die Skyline von Sydney. Es ist ein Ort der wahrlich der Entspannung dient und ebenfalls mit allerhand exotischen Tieren lockt, wie den zahlreichen Kakadus, Papageien und Ibissen.
Eine weitere Attraktion sind die Flughunde, die in Massen in den Bäumen hängen und auch tagsüber durch die Gegend fliegen Ein Phänomen welches in Deutschland nicht so oft zu beobachten ist. Der Garten befindet sich östlich der Oper und ist ebenfalls ein beliebter Ort zum Joggen, da gepflasterte Wege direkt am Wasser die Möglichkeit einer der wohl schönsten Joggingstrecken bietet. Der Eintritt in den Botanischen Garten ist zwar frei aber zeitlich begrenzt, da er über bestimmte Öffnungszeiten verfügt.
Gerüstet mit Fotoapparat und Toast, als Lockmittel für die Kakadus, näherten wir uns nach einem ca. 20 minütigen Fußmarsch unserem Ziel. Auf den Schildern an den Grenzen zum Botanischen Garten fanden wir bereits erste Informationen. So stand auf einem dieser Schilder zum Beispiel: „Please walk on the gras“ oder „Just feel free and hug a tree“. Aus Spaß an der Freude empfahl Jan dem Panda eine Pflanze zu umarmen, wenn wir im Kakteenenteil des Gartens angekommen waren.

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